Obwohl es online viele Artikel dazu gibt, wie man ein Mailing vorbereitet, damit es nicht im Spam landet, tappen viele Unternehmen immer wieder in dieselben Fallen. Aus unserer Erfahrung als Anbieter von E-Mail-Marketing-Diensten wissen wir: Viele Zustellbarkeitsprobleme bei Mailing-Kampagnen beginnen bereits beim Aufbau der E-Mail selbst. Prüfen Sie, ob Sie diese Fehler machen und Ihr Mailing deshalb die Empfänger nicht erreicht.
Seit Februar 2024 stellen Google und Yahoo neue Anforderungen an E-Mail-Absender. Für Massenmailings (über 5.000 E-Mails pro Tag) müssen Sie SPF-, DKIM- und DMARC-Einträge konfigurieren. Aber auch bei kleineren Versandmengen verbessert eine korrekte Domain-Konfiguration die Zustellbarkeit deutlich.
In Sugester finden Sie unter Einstellungen → E-Mail → Domain-Authentifizierung den Konfigurationsstatus Ihrer Domain.
E-Mail-Provider bewerten, ob Nachrichten von Ihrer Domain erwünscht sind. Wenn zu viele Empfänger Ihre E-Mails als Spam markieren, sinkt Ihre Absender-Reputation - künftige Mailings werden dann immer stärker herausgefiltert. Beobachten Sie regelmäßig die Spam-Beschwerden in den Statistiken Ihrer Kampagnen.
Spamfilter analysieren das Verhältnis von Text zu Bildern. E-Mails, die hauptsächlich aus Bildern mit wenig Text bestehen, werden häufiger als Spam eingestuft. Streben Sie etwa 60 % Text und 40 % Bilder an. Jedes Bild sollte einen ALT-Text haben, und die Nachricht sollte auch ohne aktivierte Bilder lesbar sein.
Bestimmte Wörter und Formulierungen erhöhen das Risiko deutlich, dass eine E-Mail im Spam landet. Vermeiden Sie: „GRATIS!“, „HIER KLICKEN“, „100 % garantiert“, „Geld verdienen“, „Sonderangebot“ und Ähnliches. Verzichten Sie außerdem auf übermäßige Großschreibung und mehrere Ausrufezeichen.
Schlechter HTML-Code - zu komplex, mit vielen verschachtelten Tabellen, Inline-Styles an jeder Stelle oder direkt aus Word kopiert - löst Spamfilter aus. Verwenden Sie sauberes, semantisches HTML. Testen Sie die E-Mail vor dem Versand in verschiedenen E-Mail-Programmen.
Das ist die Grundlage für Zustellbarkeit und DSGVO-Konformität. Kaufen Sie keine E-Mail-Listen und schreiben Sie niemanden an, der dem Erhalt Ihrer Mailings nicht ausdrücklich zugestimmt hat. Eine kleine, engagierte Liste ist weit mehr wert als eine große Liste desinteressierter Empfänger.
Entfernen Sie inaktive Empfänger - also alle, die Ihre E-Mails seit 6-12 Monaten nicht geöffnet haben. Entfernen Sie außerdem Hard-Bounce-Adressen (ungültige Adressen) sofort. Der Versand an eine „unsaubere“ Liste senkt Ihre Reputation und schadet der Zustellbarkeit.
Seit Februar 2024 ist auch das eine Anforderung von Google und Yahoo: Eine Abmeldung mit einem Klick ist Pflicht. In Sugester ist sie automatisch in jeder Massenmailing-Kampagne enthalten. Erschweren Sie die Abmeldung nicht - es ist besser, wenn sich jemand abmeldet, als wenn er Ihre E-Mail als Spam markiert.
Wenn Sie gerade erst beginnen, Mailings von einer neuen Domain oder IP-Adresse zu versenden, starten Sie mit kleinen Mengen und steigern Sie das Volumen schrittweise. Ein plötzlicher Anstieg des Versandvolumens bei einem neuen Absender ist ein Warnsignal für Spamfilter.
Testen Sie verschiedene Versandzeiten, um herauszufinden, wann Ihre Empfänger E-Mails am ehesten öffnen. Im B2B-Bereich funktionieren meist Dienstag bis Donnerstag zwischen 9 und 11 Uhr am besten. Im B2C-Bereich hängt es stärker von der jeweiligen Zielgruppe ab. In Sugester können Sie den Mailing-Versand zu einer bestimmten Uhrzeit planen.
Personalisierte E-Mails erzielen bessere Öffnungsraten und weniger Spam-Beschwerden. Verwenden Sie den Namen des Empfängers in der Betreffzeile oder im Text der E-Mail. In Sugester können Sie in E-Mail-Vorlagen Variablen wie {name} nutzen, um die Daten jedes Empfängers automatisch einzufügen.
Testen Sie Ihre Kampagne vor dem Massenversand:
Nach dem Versand einer Kampagne können Sie in Sugester die Ergebnisse im Mailing-Bericht verfolgen: Öffnungsrate, Klickrate, Bounce-Rate und Spam-Beschwerden. Wenn Sie diese Kennzahlen regelmäßig analysieren, verbessern Sie die Zustellbarkeit Ihrer Kampagnen kontinuierlich.