Zu wissen, ob, wie und wann man nachfasst, gehört zu den Schlüsselkompetenzen in der heutigen Geschäftswelt. Egal wie interessiert ein potenzieller Kunde an Ihrem Produkt ist - er ist, wie wir alle, ständig in Bewegung und behält nur einen Bruchteil der Informationen, die er erhält. Er wird auch keine Skrupel haben, zur Konkurrenz zu wechseln, wenn diese ihm etwas Besseres bietet.
Deshalb lohnt es sich, etwas Zeit und Energie in das Follow-up zu investieren - es ist ein wirksames Mittel, um Aufmerksamkeit zu gewinnen und den Kontakt aufzufrischen.
Auch wenn Follow-up für manche wie eine undankbare Aufgabe wirkt: Wer weiß, wann und wie man einen Kunden anspricht, kann damit sehr effektiv sein.
In diesem Artikel finden Sie 13 Tipps, wie Sie sich bei Ihren Kunden wirkungsvoll in Erinnerung bringen.
Ein Follow-up ist besonders nützlich, wenn Sie:
Jeder Fall erfordert einen anderen Follow-up-Ansatz. Definieren Sie Ihr Ziel. Eine Nachricht an einen Kunden, den Sie kürzlich persönlich getroffen haben, klingt anders als eine an einen sogenannten "kalten Kontakt".
Follow-up ist nicht immer einfach. Es gibt aber immer ein paar Dinge, die Sie tun können, um den Prozess für den Kunden und für Sie selbst angenehmer zu machen - und vor allem effektiver.
Nutzen Sie verschiedene Kanäle, um mit Ihren Kunden zu kommunizieren. Sie können eine E-Mail senden, anrufen oder Social Media nutzen. Fragen Sie den Kunden direkt, was er bevorzugt, und bleiben Sie bei dieser Kommunikationsform.
Manchmal müssen Sie mehrere Methoden ausprobieren, bis Sie die richtige finden.
Bombardieren Sie einen potenziellen Kunden nicht direkt nach einem Gespräch mit Anrufen oder E-Mails - das schreckt eher ab, als dass es zu weiterem Kontakt ermutigt. Die Interaktion soll sich nicht anfühlen wie das Auspressen einer Zitrone.
Wenn sich der Kunde jedoch selbst bei Ihnen meldet - etwa per E-Mail oder über ein Formular - und an Ihrem Produkt interessiert ist, müssen Sie besonders schnell sein. Studien zeigen, dass Unternehmen, die innerhalb der ersten Stunde auf eine Kundenanfrage reagieren, den Lead 7-mal häufiger qualifizieren als solche, die erst eine Stunde später antworten.
Konsequenz ist beim Follow-up sehr wichtig. Geben Sie nicht nach dem ersten Versuch auf, wenn der Kunde nicht antwortet oder nicht ans Telefon geht. Die Gründe dafür können vielfältig sein, und den wahren werden Sie kaum erraten. Außerdem kann der Kunde durchaus an Ihrem Produkt interessiert sein - Sie schreiben nur zum falschen Zeitpunkt.
Ein einziges Follow-up reicht nicht. Die meisten geben nach dem ersten erfolglosen Versuch auf, dabei erfordern laut HubSpot 80 % der abgeschlossenen Verkäufe mindestens 5 Follow-ups.
Der beste Weg zum Follow-up ist eine Vorlage. Erstellen Sie mehrere verschiedene E-Mail-Vorlagen und setzen Sie sie je nach Ziel des Follow-ups ein.
Denken Sie beim Erstellen von Follow-up-Vorlagen daran:
Lesen Sie auch: Top 4 Vorlagen in Sugester, mit denen Sie Zeit sparen.
Automatisieren Sie sich wiederholende Tätigkeiten. Das spart Ihnen viel Zeit und Energie.
Wenn Sie alles richtig einrichten, übernimmt Ihr CRM einen Teil der Routinearbeit für Sie. Mit Makros führt das CRM z. B. bestimmte Aktionen aus, sobald eine Bedingung im System erfüllt ist - oder verschickt eine automatische Mailing-Kampagne an bestimmte Empfänger.

Behalten Sie die folgenden Punkte im Hinterkopf, um Ihre Kunden nicht zu verschrecken.
Wenn ein Kunde auf Ihre Nachrichten nicht reagiert, schreiben Sie ihm, dass Sie seine Zeit nicht verschwenden möchten und lediglich fragen, ob Sie sich weiterhin melden sollen oder nicht. Respektieren Sie seine Entscheidung.
Auch wenn der Kunde im Moment kein Interesse an Ihrem Produkt hat: Bedanken Sie sich für das Gespräch und behalten Sie den Kontakt mit einer passenden Notiz in Ihrem CRM. Man weiß nie, wann ein Kunde zurückkommt.
Wenn Ihre Kunden gar nicht reagieren, überlegen Sie, ob es sich lohnt, die Ansprache oder den Kontaktkanal zu wechseln. Vielleicht genügt schon eine neue E-Mail-Vorlage?
Erwarten Sie nicht, dass sich der Kunde an alles erinnert. Wenn Ihr Treffen oder Gespräch schon eine Weile zurückliegt - auch wenn es Ihnen gar nicht so lange vorkommt - schreiben Sie ein paar einleitende Sätze, wer Sie sind und warum Sie sich melden. Das ist höflich, hilft dem Kunden auf die Sprünge und lässt ihn vielleicht sogar ein konkretes Detail Ihres Gesprächs wieder einfallen.
Sie denken, Sie haben alles: einen vielversprechenden Kunden, eine vorbereitete Vorlage, einen vereinbarten Kontaktweg. Und dann Stille: Der Kunde antwortet nicht und meldet sich nicht mehr.
Was ist schiefgelaufen?
Erhalten Sie gerne generische, seelenlose E-Mails, die an Tausende Menschen wie Sie verschickt werden? Ihre Kunden auch nicht. Wer schablonenhaft schreibt und nicht individuell auf den Kunden eingeht, hat kaum Chancen auf eine Antwort.
Passen Sie den Zeitpunkt Ihres Follow-ups an den Tagesablauf Ihres Kunden an. Wenn Sie wissen, dass er zwischen 10 und 12 Uhr nicht erreichbar ist, schicken Sie ihm in dieser Zeit keine E-Mail. Vermeiden Sie auch Nachrichten am frühen Morgen, kurz vor Feierabend oder am Wochenende. Am besten eignet sich der frühe Nachmittag.
Ein Follow-up sollte höflich, aber kurz und auf den Punkt sein. Niemand hat Zeit, sich durch lange Absätze zu kämpfen, bevor er zum Kern der Nachricht kommt.
Wer etwas Neues lernt, muss üben und dranbleiben, um sein Ziel zu erreichen. Bei Kunden ist es genauso. Ein einziges Follow-up nach einem Monat bringt wenig.
Behalten Sie diese Fehler beim nächsten Follow-up im Hinterkopf, um sie gezielt zu vermeiden.
Nachfolgend finden Sie 3 Beispielvorlagen für Follow-ups, die zeigen, wie Ihre Kommunikation mit einem Kunden aussehen kann.
Eine Bewertung zu erhalten ist oft schwierig, weil dem Kunden schlicht die Zeit fehlt. Sie können das umgehen, indem Sie einen Entwurf der Bewertung vorbereiten, den der Kunde nur noch freigeben muss.
Beispiel-E-Mail
Sugester bietet mehrere verschiedene Funktionen - nutzen Sie sie alle, um eine effektive Kundeninteraktion sicherzustellen.
Sie können Aufgaben in Ihrem CRM als Erinnerung für Follow-ups nutzen. Erstellen Sie eine Aufgabe und terminieren Sie sie auf ein konkretes Datum.
In Sugester erscheint eine Aufgabe mit Erinnerung genau dann in Ihrem Posteingang, wenn Sie aktiv werden müssen. Sie können auch wiederkehrende Aufgaben einrichten, wenn Sie bestimmte Tätigkeiten regelmäßig ausführen - z. B. jede Woche oder jeden Monat. Und wenn Sie Sugester nicht ständig geöffnet haben, aktivieren Sie die Benachrichtigungen auf dem Handy, um per SMS über eine neue Aufgabe informiert zu werden.

Damit Sie den Überblick behalten, was Sie wem geschickt haben und wie oft Sie noch nachfassen sollten, können Sie E-Mails in Sugester mit der Funktion Senden und erinnern verschicken. Sie können das System so einstellen, dass es Sie in 3 Tagen, in einer Woche oder an einem bestimmten Datum daran erinnert, den Kunden erneut zu kontaktieren. Die E-Mail verschwindet nach dem Versand aus Ihrem Posteingang und taucht genau dann wieder auf, wenn Sie sich wieder beim Kunden melden sollten.

Statt jedes Mal dasselbe zu schreiben, bereiten Sie eine E-Mail-Vorlage vor, die Sie an Ihre Kunden senden. Am besten erstellen Sie gleich mehrere - eine für jede "Phase" der Kommunikation. Sie können auch einige Varianten derselben Vorlage anlegen und testen, welche die meisten Antworten bringt.
In Sugester können Sie beliebig viele E-Mail-Vorlagen erstellen und jederzeit bearbeiten. Mit dem Texteditor formatieren Sie den Text so, dass er für den Empfänger ansprechender wird.
In Sugester lassen sich einige wiederkehrende Prozesse automatisieren. Sie können z. B. einstellen, dass das System bei einer Statusänderung des Kunden automatisch eine SMS oder E-Mail mit bestimmtem Inhalt verschickt.
Der SMS-Versand ergänzt einen weiteren Kontaktkanal - einen, der weniger verbindlich ist und den manche Kunden klar bevorzugen.
Sie können außerdem automatische Erinnerungen an den Geburtstag eines Kunden oder an das Ablaufdatum des Abonnements einrichten. Auch diese Informationen sind beim Follow-up nützlich.
Wenn Sie VoIP nutzen und keinen Kontakt verpassen möchten, erstellen Sie ein Makro, das automatisch eine Aufgabe zu einem verpassten Anruf mit der gespeicherten Telefonnummer in Ihren Posteingang legt. So können Sie den Kontakt sofort zurückrufen.
Dank der Integration von Sugester mit SMSAPI können Sie Ihre Kommunikation um einen weiteren Kontaktkanal erweitern. SMS sind weniger verbindlich, und manche Kunden bevorzugen sie.
Sie können z. B. eine SMS-Kampagne versenden oder eine Automatisierung einrichten, damit der Kunde über wichtige Informationen oder Erinnerungen per SMS informiert wird.
Follow-up ist ein wichtiger Bestandteil der Geschäftsstrategie, besonders im Vertrieb und im Kundenservice. Regelmäßiger Kontakt mit Ihren Kunden hilft Ihnen, dauerhafte Beziehungen aufzubauen. Ein gut durchgeführtes Follow-up kann Interessenten in echte Kunden verwandeln und so Ihren Umsatz steigern. Es lohnt sich also, Zeit darin zu investieren.
Dieser Artikel wurde erstmals im Februar 2016 veröffentlicht und im Juli 2024 überarbeitet und aktualisiert.